Deep Dive in meine Blogartikeln? Oder Impulse aus LinkedIn?
Standardisierung hat oft keinen guten Ruf. Gleichzeitig wird im Healthcare-IT-Markt oft danach gerufen.
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Wenn ich mit Führungskräften in Kliniken spreche, dann geht es selten nur um ein Projekt. Es geht um Verantwortung. Um Druck. Um Erwartungen aus ganz unterschiedlichen Richtungen.
99,9% der Projekte sind nicht in ihrer Kraft. Doch was bedeutet das, wenn ein Projekt nicht in seiner Kraft ist? Meist fühlen sich Klinikprojekte dann einfach sehr “schwer” an. Manchmal hilft es dann, einen Schritt zurückzugehen und sich eine einfache Frage zu stellen: Wie würde dieses Projekt aussehen, wenn es wirklich gut aufgestellt und in einer guten Kraft wäre?
Wenn ein KIS-Go-Live näher rückt, verändert sich die Stimmung in einer Klinik. Der Alltag läuft natürlich weiter, Patientinnen und Patienten müssen versorgt werden, und gleichzeitig wissen alle, dass ein großer Übergang bevorsteht. Unter der Oberfläche steigt die Anspannung – weniger aus Unsicherheit über die Technik, sondern weil jeder Schritt für so viele Menschen relevant ist. Genau in dieser Phase zeigt sich, wie anspruchsvoll große Veränderungsprozesse im klinischen Umfeld wirklich sind.
Warum Risikomanagement heute wichtiger ist als je zuvor. Wenn ich in ein neues Projekt in einer Klinik einsteige, ist eins fast immer gleich: Die Menschen sind schon am Limit, bevor wir richtig anfangen.
Wenn ich in Klinikprojekte gerufen werde, ist die Krise meist schon da. Termine werden überschritten, die Stimmung im Team ist schlecht, die Verantwortung lastet schwer auf den Schultern der IT-Leitung und der Geschäftsführung. In solchen Momenten geht es darum, schnell das Feuer zu löschen und das Projekt wieder auf Kurs zu bringen.
Wenn ich in ein Projekt komme, treffe ich fast immer auf dieselbe Situation: Die Projektleiter:innen und Führungskräfte sind überlastet. Sie jonglieren mit unzähligen Aufgaben, sitzen in endlosen Meetings und versuchen, gleichzeitig jede Stakeholder-Gruppe zufriedenzustellen. Die Anforderungen sind hoch, die Zeit ist knapp – und jeder erwartet, dass das Projekt reibungslos läuft.
Wenn ich in ein Projekt komme, richten sich die ersten Gespräche fast immer auf Zahlen, Aufgaben, Strukturen und Verantwortlichkeiten. Wir schauen, was bereits erledigt wurde, wo es stockt und welche Entscheidungen jetzt anstehen. Doch während all das wichtig ist, liegt meine Aufmerksamkeit oft auf einem anderen Bereich – einem, der in keinem Protokoll oder Status steht und doch entscheidend dafür ist, ob ein Projekt ins Stocken gerät oder in Bewegung kommt.
Es gibt diesen Moment in Klinikprojekten, der so vorhersehbar ist, dass man ihn fast übersehen könnte – obwohl er in Wirklichkeit entscheidend ist.
Warum Systemisches Coaching für Führungskräfte schon dann sinnvoll ist, wenn der Druck noch tragbar scheint
Zu viele Projekte. Zu wenig Struktur. Und dann noch zehn Anforderungen zwischen Tür und Angel. Kommt Ihnen bekannt vor? Dann sind Sie nicht allein.
Projekte starten mit klaren Zielen, Meilensteinen und oft auch mit einem gewissen Aufbruchgefühl. Es gibt einen Plan, ein Budget, ein Team – und dennoch: Irgendwann geraten sie ins Stocken. Ohne dass es einen lauten Knall gibt. Ohne dass jemand sagt: „Das hier ist eine Krise.“
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